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Die Althammerbauerwiese ist die erste von HALM betreute und gepflegte Streuwiese. Hier wächst die sehr seltene Sumpfgladiole, die jedoch durch Verbuschung und das dominierende Schilf stark gefährdet war. Um den Erfolg der Pflegemaßnahmen (ein-, zu Beginn auch zweimalige Streuwiesenmahd pro Jahr) zu überprüfen wurden sogenannte Dauerbeobachtungsflächen angelegt: Entlang eines 10 m langen Transekts wurden fünf 1 m x 1 m große Flächen mit Eisenrohren dauerhaft markiert. Jedes Jahr beginnend mit 2002 wurden nun alle darin vorkommenden Pflanzenarten mit Prozentangaben zu ihrer Häufigkeit notiert.

Von allen auftretenden Schilfhalmen sind jährlich Anzahl, Gesamtlänge, Halmdurchmesser und Blattanzahl gemessen worden. Seit 2000 wird zudem jährlich die Zahl blühender Individuen von Sumpfgladiole und Sibirischer Schwertlilie erhoben.
Die erfolgreiche Pflege der letzten Jahre zeigt sich in einer Zunahme hochwertiger Streuwiesenarten bei gleichzeitigem Rückgang der Schilfdichte. Es nahmen sowohl die Zahl der Schilfhalme, als auch deren Durchmesser signifikant ab
Rückgang der Anzahl von Schilfhalmen in den 5 Probeflächen zwischen 2002 und 2005.
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